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Beim Porenbeton Wärmeleitfähigkeit beachten

Bei jedem Baustoff spielt die Wärmeleitfähigkeit eine wesentliche Rolle. Diese sollte nach Möglichkeit sehr gering sein. Je weniger Wärme durch einen Baustoff von innen nach außen geleitet wird, desto besser ist die Wärmedämmung. Für Neubauten gibt es diesbezüglich auch gesetzliche Vorgaben, die in der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV bezeichnet, festgehalten sind. Demnach sollte eine Außenwand eine Wärmeleitfähigkeit von maximal 0,23 W/(m²K) aufweisen. Dieses Maß wird Wärmedurchgangskoeffizient oder kurz U-Wert bezeichnet. Was dieser bedeutet, wird nachfolgend noch näher erklärt. Zudem werden Unterschiede zwischen Baustoffen näher beschrieben. Dazu gehört auch das Verhältnis zwischen der Druckbelastung und der Wärmedämmung.

Meistens ist es ja so, dass draußen eine niedrigere Temperatur herrscht als in den Wohnräumen. Durch jedes Gebäudeteil wird jedoch immer etwas Wärme in den Außenbereich abgeleitet. Dieser Wärmeverlust muss die Heizung wieder ausgleichen. Welche Energiemenge dafür erforderlich ist, lässt sich ganz genau ermitteln. Daraus entsteht dann der sogenannte U-Wert. Beträgt dieser, wie oben beschrieben 0,23 W/(m²K), dann bedeutet es Folgendes. Die Heizung muss für den Wärmeverlust 0,23 Watt Energie aufbringen, um eine Temperaturdifferenz von einem Grad Celsius auszugleichen. Dieser Wert bezieht sich immer auf einen Quadratmeter. In der Maßbezeichnung ist zwar ein K für Kelvin angegeben, doch dieser ist identisch mit Celsius. Der einzige Unterschied zwischen Kelvin und Celsius besteht darin, dass Null Grad Kelvin bei der absolut tiefsten Temperatur von -273,5 Grad Celsius liegt. Die Wärmeeinheit Kelvin spielt nicht nur in der theoretischen Physik eine Rolle, sondern auch in der Bauphysik.

Beträgt die Außentemperatur beispielsweise 15 Grad Celsius und die Temperatur im Wohnzimmer soll bei einem Wert von 21 Grad Celsius konstant bleiben, dann herrscht demnach eine Differenz von 6,0 Grad. Diese wird dann mit 0,23 multipliziert. Das wären in dem Fall 1,38 Watt pro Quadratmeter Wandfläche. Dieser muss dann nur noch mit der Größe der Wand multipliziert zu werden. Liegt der Raum beispielsweise in einer Ecke des Gebäudes mit einer gesamten Wandfläche von 25 Quadratmetern, dann ist für den Temperaturausgleich eine Energie von 25 x 1,38 = 34,5 Watt erforderlich. Dieser Wert ist jedoch auch stark von den vorhandenen Fenstern und Türen abhängig. Diese weisen einen anderen U-Wert auf als die Porenbetonsteine.

Die Porenbeton Wärmeleitfähigkeit ist also so gering, dass schon eine einschalige Wand mit einer Stärke von 420 Millimeter die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Es sollte jedoch auch beachtet werden, dass die Wände in der Regel auch noch nachbearbeitet werden. Sie werden je nach Vorliebe des Eigentümers verputzt, verkleidet oder noch mit einer zusätzlichen Dämmschicht verklinkert. Dadurch verbessert sich die Wärmedämmung noch mehr.

Die gute Dämmung aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit gilt selbstverständlich nicht nur für die Mauerblöcke aus Porenbeton. Auch andere Komponenten, wie beispielsweise U-Schalen, weisen genauso gute Eigenschaften auf wie die Wandblöcke. Ein wesentlicher Grund für diesen Vorteil liegt schon in dem Verfahren der Herstellung. Um Gasbetonsteine herzustellen, wird feiner quarzhaltiger Sand mit Zement und weiteren Baustoffen vermischt. Dann erfolgt die Beimischung von Aluminiumpulver. Dieses reagiert mit den anderen Substanzen. Dadurch entsteht Wasserstoff, der sich in Form von kleinen Bläschen in der Masse bildet. Nachdem der Wasserstoff verdunstet ist, bleiben die vielen kleinen Hohlräume zurück. Diese Hohlräume führen dazu, dass sich die Wärmeleitfähigkeit verschlechtert und somit die Wärmedämmung verbessert.

Ein weiterer Vorteil dieser großen Anzahl von Poren und Hohlräumen besteht darin, dass sie auch den Schall deutlich reduzieren. Schall wird immer durch Schwingungen übertragen. Da die Hohlräume jedoch nicht schwingen können, absorbieren sie den Schall. Daraus ist folgender Schluss zu ziehen: Je geringer die Wärmeleitfähigkeit der Wände ist, desto besser ist der Lärmschutz. Die geringe Wärmeleitfähigkeit beeinflusst jedoch nicht den Feuchtigkeitsausgleich. Die Luftfeuchtigkeit aus dem Innern der Wohnung wird durch die Gasbetonsteine sehr gut in den Außenbereich abgeleitet. Dadurch entsteht auch ein gesundes Raumklima.

Solbet Wärmeleitfähigkeit mit unterschiedlichen Werten

Die Solbet Wärmeleitfähigkeit hängt immer von der Anzahl der Poren in den Wandblöcken und U-Schalen ab. Diese lassen sich durch die Menge des beigemischten Aluminiumpulvers sehr präzise regeln. Je mehr Poren die Gasbetonsteine aufweisen, desto schlechter ist die Wärmeleitfähigkeit. Das ist jedoch vorteilhaft, weil sich dadurch die Wärmedämmung stark verbessert. Nun ist es jedoch so, dass durch die vielen Hohlräume die Druckfestigkeit etwas herabgesetzt wird. Daher werden ganz bewusst auch Mauersteine aus Porenbeton hergestellt, die weniger Hohlräume aufweisen. Dadurch verringert sich zwar die Dämmwirkung etwas, aber die Druckfestigkeit erhöht sich.

Die Aufgabe des Architekten und des Statikers besteht unter anderem auch darin, immer den besten Kompromiss aus Dämmeigenschaft und Belastbarkeit zu erzielen. Das Wichtigste ist jedoch immer, dass es niemals zu Problemen bezüglich der Statik kommt. Porenbetonsteine mit einer geringeren Dämmeigenschaft können später immer noch mit entsprechenden Dämmmaterialien versehen werden. Mittlerweile stehen unzählige Möglichkeiten in diesem Bereich zur Wahl. Die Gasbetonsteine von Solbet weisen jedoch immer eine deutlich bessere Dämmeigenschaft auf als vergleichbare Mauersteine aus gebranntem Ton. Wände aus konventionellen Tonziegeln müssten sehr viel dicker sein als Wände aus Porenbetonsteinen, um die gleiche Wärmedämmung zu erzielen. Auch dieser Aspekt ist bei jedem Bauvorhaben sehr wichtig. Der Grund dafür ist der verringerte Platz. Je dicker eine Außenwand sein muss, um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen, desto kleiner wird der nutzbare Innenraum. Das möchte natürlich kein Bauherr. Deshalb entscheiden sich die meisten Bauherrn für den Bau mit den modernen Porenbetonsteinen.

Vielleicht ist es angebracht, die unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeiten etwas näher zu beschreiben. Der Porenbeton PP2 erzielt einen U-Wert von 0,23 W/(m²K). Derartige Mauerblöcke erreichen eine Druckfestigkeit von 2,8 N/mm². Die Abkürzung steht für Newton pro Quadratmillimeter. Dazu sollte noch bekannt sein, dass 1,0 Kilogramm in etwa 9,81 Newton entsprechen. Daraus ergibt sich bei diesen Steinen eine Druckfestigkeit von mindestens 275 Gramm pro Quadratmillimeter. Das wären dann schon 27,5 Kilogramm auf einen Quadratzentimeter. Dieser Wert klingt zunächst nicht viel. Wenn jedoch die Belastung auf der gesamten Oberfläche eines Porenbetonsteins mit einer gängigen Größe von 599 x 300 Millimeter ausgerechnet wird, ergibt die Belastbarkeit schon knapp 50 Tonnen. Dieser Wert gilt für eine Belastung, die gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt ist. Bei einer Wand ist das jedoch immer der Fall.

Ein Porenbetonstein der Klasse PP4 weist eine Druckfestigkeit von 5,2 N/mm² auf. Ein solcher Mauerblock könnte mit den oben genannten Maßen schon mit etwa 91 Tonnen belastet werden. Trotzdem erzielt er noch einen sehr guten U-Wert von 0,33 W/(m²K). Mit solchen stark belastbaren Mauerblöcken kann auch problemlos ein mehrstöckiges Wohnhaus errichtet werden. Mauerblöcke aus Gasbeton mit einer besonders hohen Druckfestigkeit sind auch immer dann vorteilhaft, wenn auf ihnen Träger für die Errichtung von Zwischendecken liegen. In solch einem Fall ist es erforderlich, eine hohe Last auf einer kleinen Fläche aushalten zu können.


Gasbeton Wärmeleitfähigkeit optimal nutzen


Auf der Seite porenbeton-24.de sind viele unterschiedliche Gasbetonsteine erhältlich. Diese bieten sehr viele Nutzungsmöglichkeiten. Sie eignen sich nicht nur zur Errichtung von Einfamilienhäusern. Mit diesen modernen Baustoffen ist es auch möglich, Anbauten zu errichten. Anbauten mit den Porenbetonsteinen können auch an Gebäuden errichtet werden, die aus herkömmlichen Tonziegeln bestehen. Daraus ergeben sich keine Probleme. Auch Umbauten, bei denen neue Innenwände aufgebaut werden sollen, gelingen schnell mit den hochwertigen Porenbetonsteinen. Das ist aber bei Weitem noch nicht alles.

Es ist auch möglich, Garagen oder Scheunen mit den Mauerblöcken zu bauen. Auch in diesen Bereichen spielt die Gasbeton Wärmeleitfähigkeit eine große Rolle. Schuppen und andere Außengebäude werden zwar nicht beheizt, aber trotzdem ist eine gute Wärmedämmung vorteilhaft. An gut gedämmten Außenwänden bildet sich bei Weitem nicht so viel Kondenswasser wie bei schlecht isolierten Mauern. Kondenswasser führt nicht nur zu einer übermäßig hohen Luftfeuchtigkeit, sondern es bringt noch weitere Nachteile. Stehen Autos, Maschinen oder andere Fahrzeuge in schlecht gedämmten Gebäuden, sind diese immer einer starken Korrosion ausgesetzt. Zudem besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Das möchte ebenfalls keiner riskieren.

Neben der Solbet Wärmeleitfähigkeit spielen bei den Gasbetonsteinen aber noch weitere interessante Aspekte eine große Rolle. Insbesondere die relativ geringen Kosten sind für jeden Bauherrn ein wichtiger Aspekt. Das gilt nicht nur für die Anschaffung der Baumaterialien, sondern auch für die Arbeitslöhne. Ist ein Gebäude in kurzer Zeit fertiggestellt, fallen deutlich weniger Kosten für die Arbeitslöhne an. Zudem kann ein Gebäude schon nach kurzer Bauzeit genutzt werden. Auch das ist ein Pluspunkt bezüglich der Wirtschaftlichkeit.

Die Kosten halten sich auch dadurch in Grenzen, weil in den meisten Fällen keine weiteren Dämmmaßnahmen durchgeführt werden müssen. In der Regel reichen schon einschalige Wände aus, um die Anforderungen bezüglich der Energieeinsparung zu erfüllen. Diese können dann nach Belieben verputzt oder gefliest werden. Es ist jedoch nicht erforderlich, eine zusätzliche Wand vor der eigentlichen Außenwand aufzumauern. Da diese Arbeit entfällt, fallen selbstverständlich auch keine Kosten dafür an. Zudem entstehen durch die Verankerungen, die für zusätzliche Dämmwände erforderlich wären, keine Wärmebrücken.

Die Gasbeton Wärmeleitfähigkeit ist jedoch nur dann so gering, wenn die Steine korrekt verarbeitet werden. Das ist jedoch gar nicht so schwer. Es muss lediglich unter der ersten Reihe eine Wassersperre ausgelegt werden. Anschließend wird eine Schicht aus Mörtel auf das Fundament aufgetragen. Die erste Reihe zu setzen, ist immer etwas aufwendig. Diese muss exakt ausgerichtet sein. Die Mauerblöcke aus Porenbeton müssen unbedingt nach allen Seiten hin exakt waagerecht ausgerichtet sein. Schon minimale Abweichungen wirken sich auf die gesamte Wand aus und lassen sich auch hinterher nicht mehr korrigieren. Daher ist zum Setzen der ersten Reihe immer etwas mehr Zeit einzuplanen.

Das aufmauern der weiteren Reihen geht dann jedoch umso schneller. Zunächst werden die Steine in den Ecken gesetzt. Dazu sollten unbedingt Porenbetonsteine ohne Nut und Feder verwendet werden. Falls derartige Ausführungen auf der Baustelle nicht vorhanden sind, müssen an den Ecksteinen die Nuten und Federn abgeschliffen werden. Nachdem die Steine an den Ecken gesetzt und ausgerichtet sind, werden die anderen Steine entlang einer Richtschnur gesetzt. Die Verbindung erfolgt mit Dünnbettmörtel mit einer Stärke von einem bis drei Millimeter. Falls Mauerblöcke mit Nut und Feder verwendet werden, passen diese exakt ineinander und ergeben einen haltbaren Verbund. Das hat den großen Vorteil, dass keine Vertikalfugen angefertigt werden müssen. Diese sind lediglich an den Ecken herzustellen, wo keine Federn und Nuten vorhanden sind.

Es dürfte für jeden Bauherrn sehr interessant sein, sich näher über die vielen Möglichkeiten, die diese modernen Baustoffe bieten zu informieren. Interessant dabei ist nicht nur die geringe Porenbeton Wärmeleitfähigkeit, sondern auch der Kostenfaktor. Nützliche und weiterführende Details sind auch auf dieser Seite zu finden.

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